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Reorganisation und
Prozessoptimierung

Basis für eine hohe Behandlungsqualität und gleichzeitig wirtschaftlich effiziente Patientenversorgung ist die Evaluation der aktuellen Prozesse, die bei der komplexen Behandlungssituation in einem Krankenhaus betrachtet werden müssen. Dazu gehören präoperative Verweildauer, Verweildauersteuerung, Wartezeiten in Ambulanzen, Wartezeiten auf diagnostische Verfahren als Problemfelder zur Reorganisation und Prozessoptimierung.

Mit einer differenzierten Analyse lassen sich historisch gewachsene Probleme in der Ablauforganisation identifizieren. Mit diesem Wissen können neue und effizientere Arbeitsabläufe und Patientenwege festgelegt werden. Damit werden sowohl Mitarbeiter- als auch Patientenzufriedenheit merklich erhöht.
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Reorganisation der Krankenhausverwaltung

Bei der Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Konsolidierung von Krankenhäusern wurde in den letzten Jahren primär die Patientenversorgung adressiert. Der Sekundär- und Tertiärbereich, dabei insbesondere die Verwaltung, sind nur begrenzt in den Fokus geraten. Häufig sind diese Bereiche nicht optimal organisiert und deshalb unwirtschaftlich. Disharmonien zwischen den Berufsgruppen der Krankenversorgung und dem administrativen Bereich haben ihre Ursache in einer inhomogenen Veränderungs- und Optimierungsstruktur der Krankenhäuser.

MedAdvisors unterstützt bei der Erstellung eines Transformationsprogrammes mit priorisierten Lösungsansätzen für ein kompetentes Führungs- und Steuerungssystem.

Exemplarische Ansatzpunkte der Reorganisation sind:
  • Zentralisierung der Verwaltungsbereiche
  • Aufbau adäquater Organisationsstrukturen/Verantwortungsbereiche
  • Strukturierung der Aufgaben
  • Aufbau transparenter Berichtswesen
  • Implementierung von Kennzahlensystemen zur Steuerung
  • Harmonisierung der Verwaltungsbereiche mit der medizinischen Leistungsfähigkeit

Zentrale Notaufnahme

Mit innovativen Prozessmodellen sind professionelle Notaufnahmen imstande, die klinikimmanenten Leistungsreserven durch eine effiziente Schnittstellenkoordination zu mobilisieren, wodurch die knappen Organisationsressourcen zielmaximierend eingesetzt werden können.

Am Anfang der klinischen medizinischen Wertschöpfungskette positioniert, sind sie der ideale Ausgangspunkt für die Koordination weiterführender interdisziplinärer wie auch intersektoraler Prozesse:
Eine gut organisierte, algorithmenbasierte Notfallversorgung beginnt mit einer qualifizierten Festlegung der Behandlungsdringlichkeit auf Basis eines validen first-view-Konzeptes. Daraus abgeleitete interdisziplinäre und prozessorientierte Behandlungspfade steigern die Effizienz und Effektivität einer Notaufnahme nicht nur unter organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern in besonderem Maße auch mit Blick auf die medizinische Behandlungsqualität im Sinne einer patientenzentrierten Versorgung.

Zentralsterilisation (ZSVA)

Hohe Qualität und eine Zertifizierung der ZSVA notwendig, um Behandlungserfolg erzielen zu können. Wenn eine Zentralsterilisation noch weitere Krankenhäuser versorgt, so ist eine Zertifizierung notwendig, um gesetzeskonform verfahren zu können.

Zusammen mit Hospitalpartners haben wir eine Vor-Ort-Evaluierung entwickelt, die mit einem Audit deutlich macht, ob Schwächen vorhanden sind für die effiziente Lösungen erarbeitet werden.

Apotheke

Räume, Personal, Arbeitsabläufe – die Suche nach Wirtschaftlichkeitsreserven und Rationalisierungspotenzialen im Krankenhaus läuft auf Hochtouren. Dabei gewinnen die Bereiche jenseits von Operationssaal und Krankenbett wachsende Bedeutung, denn diese stellen wesentliche Kosten- und Erfolgsfaktoren dar. Die Apothekenkosten werden beeinflusst durch die Personalkosten und die Organisation der Apotheke. Häufig sind Krankenhausapotheken historisch gewachsen und weisen Mängel bei der Organisation, der Logistik und dem Warenbestand auf.

Die Schaffung von Einkaufsverbünden zur Beschaffung von Apothekenbedarf bringen heute kaum mehr Einsparungen oder Rabatte. Neue individualisierte Konzepte sind notwendig, um klare Antworten auf die wiederkehrenden Fragen zur Apothekenleistung zu finden.

In Kooperation mit den Experten für pharmako-ökonomisches Management der Antares-Apotheken hat MedAdvisors ein Beratungsangebot geschaffen, das exakt auf die spezifischen Prozesse in der Krankenhausapotheke zugeschnitten ist. Dabei werden die Kliniken nicht von Generalisten betreut, sondern von Experten, die selbst Erfahrung in der pharmazeutischen Versorgung von über 25.000 Krankenhausbetten haben.

Pathologie

MedAdvisors bietet zusammen mit erfahrenen Pathologen ein Analyse- und Beratungskonzept für die komplexen Prozessabläufe in der Pathologie und deren klinische Partner im Krankenhaus an.

Zentrales Thema ist dabei eine Betrachtung der angebotenen Leistungen, Prozesse, des Personal- und Geräteeinsatzes und deren Bedeutung für die versorgten Kliniken/MVZ. Gerade bei diesem Punkt wird eng mit den Fachärzten der Pathologien zusammen gearbeitet, da typischerweise Zusammenarbeit von Klinik, Pathologie und Befunddarstellung sehr individuell sind. Molekulare Diagnostik ist infrastrukturell sehr aufwendig und verlangt ein besonderes Augenmerk insbesondere für den Leistungsumfang am Ort.

Personalbedarfsbemessung

Einer der wesentlichen Konfliktpunkte in der Führung von Krankenhäusern ist die sachgerechte, qualitativ notwendige Ausstattung mit Personal in den einzelnen Bereichen.

Konventionelle Herleitungen der Personalbedarfsmessung reflektieren weder die Qualifikation des Personals noch die verschiedenen Strukturen, die versorgt werden. Auch der Vergleich mit den Personalkosten unterschiedlicher Berufsgruppen bei der InEK-Kalkulation reflektiert nicht die Notwendigkeit des Personalbedarfes, da Schnittmengen außerhalb der Kernbereiche (Stationen oder Funktionsbereiche, OP) nicht beleuchtet werden.

MedAdvisors analysiert die Versorgungsstruktur der einzelnen Bereiche adäquat und vergleicht die erbrachten Leistungen. Das ist die sachgerechte Grundlage für die Personalbedarfsmessung im ärztlichen und pflegerischen Dienst wie auch in weiteren unterstützenden Berufsgruppen.

Prozessoptimierung in der Intensivmedizin

Der Personaleinsatz und die Steuerung der Intensivmedizin ist ein außerordentlich komplexes Unterfangen. Die Personalbelastung wird konventionell mit dem TISS-Score gemessen, der sich allerdings vornehmlich an chirurgischen Patienten orientiert.

MedAdvisors hat mit führenden Intensivstationen ein modifiziertes System MedAdvisors TISS-43  entwickelt, das auch die Belastungen der internistischen konservativen High-Care-Strukturen und die daraus resultierende Personalbelastung gut erfassen kann. Weiterhin werden aufwendige Pflegetätigkeiten besser dargestellt. Mit den standardisierten Analysen wird die Grundlage zur Harmonisierung des Aufwandes und zum bedarfsgerechten Personaleinsatz auf den Intensivstationen geschaffen.
Weiterhin wurde ein Ansatz entwickelt, um die OP-Planung mit der Inanspruchnahme der Intensivmedizin zu harmonisieren. Arbeitsspitzen und Personalengpässe bei der Patientenversorgung können so weitgehend vermieden werden.

Neben der Steuerung des Personaleinsatzes begleiten wir Sie auch bei der Reorganisation der Intensiveinheiten. Mit intensivmedizinischer Erfahrung werden die Prozesse vor Ort bewertet und Optimierungsmöglichkeiten diskutiert und durch uns begleitet umgesetzt.

Verweildauer

Seit der Einführung der DRG-Fallpauschalen gilt es, die Prozesse um den Patienten noch effektiver und effizienter zu gestalten. Nur dadurch kann eine Verweildauer erreicht werden, die einen sinnvollen Ressourceneinsatz auf Station ermöglicht und zugleich Ressourcen für weitere Patienten schafft. Dabei sind die Belange der Patienten nicht nur im Hinblick auf Behandlungsqualität zu berücksichtigen.

Durch unsere Analysen können Potentiale zur Prozessoptimierung und zur ressourcenschonenden Geschäftsfelderweiterung oder Leistungssteigerung identifiziert werden.

Psychiatrie/PEPP

Das ab 2018 verpflichtende PEPP-Entgeltsystem bedeutet für die Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik eine gravierende Veränderung, weil nicht mehr mit tagesgleichen Pflegesätzen abgerechnet wird. Fragen nach den Auswirkungen dieser Umstellung betreffen vor allem klinische und administrative Prozesse sowie Chancen und Risiken für die Patientenversorgung und den wirtschaftlichen Erfolg der Einrichtungen.

Noch ist Zeit, die Systemumstellung gründlich vorzubereiten und ein tragfähiges Konzept zur Weiterentwicklung einer psychiatrischen/psychosomatischen Klinik zu erstellen und umzusetzen. Mit einer Analyse des Leistungsspektrums unter Berücksichtigung teilstationärer und ambulanter Versorgungsmöglichkeiten zeigen wir Möglichkeiten zur Optimierung der Prozesse auf.
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